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CBChefärzteBrief
Okt. 2022

VergütungKonzept zur sektorengleichen Vergütung vorgestellt

22.09.20229160 Min. Lesedauer IWW

| Wie lässt sich eine sektorengleiche Vergütung von Leistungen erreichen, die sowohl stationär als auch ambulant erbracht werden können? Die Verantwortlichen des vom Innovationsfonds des G-BA geförderten Projekts „Einheitliche, Sektorengleiche Vergütung“ (ESV) haben ein Konzept vorgelegt, das diese Frage beantworten soll (online unter iww.de/s6986). |

Im Rahmen des MDK-Reformgesetzes (CB 01/2020, Seite 15 und CB 12/2019, Seite 2) hatten der GKV-Spitzenverband, die DKG und die KBV untersuchen lassen, welche ambulant durchführbaren Operationen, stationsersetzenden Eingriffe und stationsersetzenden Behandlungen auch außerhalb des Krankenhauses durchgeführt werden können. Ergebnis war der sog. AOP-Katalog. Bisher fehlte aber noch ein System der sektorengleichen Vergütung. Hier setzt das Konzept des Projekts ESV an, das in zwei Phasen umgesetzt werden soll. Da in der ersten Phase mit den stationären Fallpauschalen aus dem AOP-Katalog kalkuliert wird (s. u.), sind die Leistungen vorübergehend zu hoch bewertet. Die Verantwortlichen hoffen, durch eine solche Überfinanzierung Anreize für eine verstärkte ambulante Versorgung zu setzen. Über die Umsetzung wird der CB weiter berichten.

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AUSGABE: CB 10/2022, S. 2 · ID: 48591134

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