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ZRZahnmedizinReport
Feb. 2026

GefäßpathologienZerebrale Auswirkung: Parodontitis offenbar beeinflussbarer Risikofaktor

Leseprobe09.02.20261 Min. Lesedauer IWW

Laut Ergebnissen einer interdisziplinären Studie aus den USA steht Parodontitis als chronisch-entzündliche Erkrankung im Zusammenhang mit vaskulären Pathologien und kann so offenbar auch zur Entstehung zerebraler Gefäßerkrankungen beitragen.

Die Auswertung von über 1.000 Probandendaten belegte Assoziationen zwischen Parodontitis und zerebralem Nervengewebe: So wiesen Parodontitis-Erkrankte deutlich höhere Volumina hyperintenser Läsionen in der weißen Hirnsubstanz, die ein Netzwerk von Nervenfasern darstellt, auf als gesunde Vergleichspersonen. Zwar konnte kein direkter Effekt von Parodontitis auf Gefäßerkrankungen im Gehirn wie die zerebrale Mikroangiopathie oder von lakunären Schlaganfällen belegt werden, man geht jedoch davon aus, dass eine Parodontitis-Erkrankung über die Förderung systemischer Entzündungen im Körper auch zur Pathologie einer zerebralen Mikroangiopathie beitragen kann. Studien sollen folgen, inwiefern sich über den Risikofaktor Parodontitis vaskuläre Hirnerkrankungen beeinflussen lassen und ob PAR-Therapien präventiv wirken oder eine Progression vermeiden können.

Quelle
  • Meyer J et al. Periodontal disease independently associated with white matter hyperintensity volume – A measure of cerebral small vessel disease. Neurol 2025, 1:e000037, doi.org/10.1212/WN9.0000000000000037.

AUSGABE: ZR 2/2026, S. 1 · ID: 50667776

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