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ZRZahnmedizinReport
Feb. 2026

BruxismusDiagnose Wachbruxismus: Familienanamnese einbeziehen

Abo-Inhalt16.02.20261 Min. Lesedauer IWW

Bei einer Untersuchung von Forschenden der Universitäten Siena und Padua in Italien zu selbst berichteten Verhaltensweisen, die auf das Vorliegen von Wachbruxismus hindeuten, berichtete etwa die Hälfte der jungen Erwachsenen auf Nachfrage auch von einer familiären Vorbelastung.

Die Studienteilnehmenden (32 männlich, 85 weiblich) mit einem Durchschnittsalter von 22,3 ± 2,3 Jahren waren im Rahmen einer einwöchigen Beobachtung ihrer selbst berichteten Verhaltensweisen am Tage, darunter Zahnkontakt, Kieferpressen und/oder Zähneknirschen, von den Wissenschaftlern auch zu einer möglichen Bruxismus-Vorgeschichte in der Familie befragt worden. Tatsächlich bestätigten 48,7 Prozent aller Probanden hier auch eine familiäre Vorbelastung. Nach Ansicht der Forschenden kann das ein möglicherweise wichtiger Indikator sein, der für die Diagnosestellung von Wachbruxismus nicht unterschätzt werden sollte.

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AUSGABE: ZR 2/2026, S. 6 · ID: 50667990

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