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ZRZahnmedizinReport
Feb. 2026

KompaktempfehlungApikale Parodontitis: Ist eine medikamentöse Einlage erforderlich?

Abo-Inhalt09.02.20261 Min. Lesedauer IWW

Kürzlich wurde von der Dt. Gesellschaft für Endodontologie und zahnärztliche Traumatologie (DGET) eine aktuelle Kompaktempfehlung für die Therapie von Zähnen mit asymptomatischer apikaler Parodontitis herausgegeben.

Ist bei Zähnen mit asymptomatischer apikaler Parodontitis eine medikamentöse Einlage erforderlich? Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, die der neuen Kompaktempfehlung zugrunde liegen, stützen hier die einzeitige Wurzelkanalbehandlung ohne medikamentöse Einlage. Herangezogene Studien berichteten von deutlichen Vorteilen für den Behandlungserfolg in Zusammenhang mit dem Verzicht auf die medikamentöse Einlage. Zudem zeigte sich das einzeitige Vorgehen nicht mit einem erhöhten Risiko für das Auftreten postendodontischer Schmerzen verknüpft. Vergleichbare Daten für die Behandlung von Zähnen mit einer symptomatischen (akuten) apikalen Parodontitis liegen derzeit noch nicht vor, weshalb noch unklar ist, ob hier ebenfalls ein einzeitiges Vorgehen empfohlen werden kann.

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AUSGABE: ZR 2/2026, S. 1 · ID: 50667808

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