DiagnostikBMS: Gezielte Diagnostik & individueller Behandlungsansatz
Die genaue Diagnose des Burning-Mouth-Syndroms (BMS) ist fordernd. Forschende aus Spanien und Russland beschäftigten sich mit definierten Diagnosealgorithmen, um die Beurteilung der Erkrankung, den Ausschluss anderer Ursachen und die Wahl geeigneter Behandlungsansätze zu unterstützen.
Die Algorithmen konzentrieren sich auf Symptomatik, Anamnese und die klinische Untersuchung Betroffener. Sie umfassen zunächst den Ausschluss von Infektionen, Nährstoffmängeln, Hormonstörungen, Autoimmunerkrankungen und Medikamenten-Nebenwirkungen. Zusätzliche Erkenntnisse liefern Blut- und neuroradiologische Untersuchungen, neurosensorische Tests sowie Bewertungen von psychologischem Profil und kognitiver Funktion. So geben neurosensorische/-radiologische Untersuchungen ggf. Aufschluss über neuropathische Ursachen und psychologische/kognitive Untersuchungen z. B. Hinweise, welchen Einfluss u. U. kognitiver Verfall auf die Erkrankung hat. Behandler können so je nach individueller Ausprägung geeignete Behandlungspläne entwickeln, die Patientenbedürfnisse berücksichtigen sowie Klinik und Lebensqualität Betroffener verbessern.
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AUSGABE: ZR 3/2026, S. 5 · ID: 50705711
