ProthetikBei Komplettsanierung Einfluss der Okklusionshöhe beachten
Wird das Gebiss umfangreich saniert, ist es wichtig, auch die vertikale Okklusionsdimension im Blick zu behalten und diese anatomiegerecht anzupassen. Eine aktuelle Untersuchung zeigte, wie 3D-Gesichtsscans dabei helfen können, die in diesen Fällen benötigten Anpassungen zu erkennen.
Gesichtsscans von zehn Frauen und sechs Männern im Alter von 30,6 ± 9,1 Jahren zeigten in vielen Regionen des Gesichts messbare Veränderungen in der Höhe des Weichgewebes bei Erhöhung der Okklusion an einem mittleren Schneidezahn um 3 mm und um 5 mm. Das betraf nachweislich Regionen wie Pogonion, Gnathion, Labrale inferius, die Wangenregionen, den Bereich der Massetermuskeln und der Augenbrauen. Dabei traten vertikale Zunahmen im Gnathion, bei den Massetermuskeln und den Augenbrauen auf, Verringerungen wurden hingegen im Pogonion, in der Wangenregion und im Labrale inferius beobachtet sowie Asymmetrien in Massetermuskeln und Augenbrauen.
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AUSGABE: ZR 3/2026, S. 6 · ID: 50705582
