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ZRZahnmedizinReport

Innovation100 Prozent natürliches Implantatdesign: Schrauben war gestern

Abo-Inhalt16.02.20261 Min. Lesedauer IWW

Forschenden an der Berliner Charité ist es gelungen, mithilfe der 3D-Drucktechnik ein individuelles wurzelanaloges Implantat zu entwickeln, das im Rahmen eines minimalinvasiven Ansatzes lediglich in die Extraktionsalveole gesteckt wird.

Auf der Basis von DVT-Daten kann additiv per 3D-Druck das wurzelanaloge aus einer Titanlegierung bestehende Implantat Schicht für Schicht aufgebaut werden. So gelingt eine präzise Nachbildung der Zahnwurzel des Patienten. Das fertige individuelle Implantat muss im Patientenmund nicht verschraubt werden – dieser invasivere Schritt entfällt und macht die Insertion minimalinvasiver. Es kann sofort nach Extraktion des natürlichen Zahnes in dessen Alveole gesteckt werden. Eine speziell entwickelte Oberfläche fördert nachweislich die Osseointegration, was einem möglichen Knochenabbau in dieser Phase entgegenwirkt. Um später Abutment und Zahnkrone damit verbinden zu können, verfügt das Implantat über ein entsprechendes Innengewinde. In diesem Jahr soll das neue Implantat an Patienten im Rahmen einer Machbarkeitsstudie klinisch erprobt werden.

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AUSGABE: ZR 2/2026, S. 4 · ID: 50667942

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