MaterialkundeSpannungsverteilung bei implantatgetragenen Restaurationen
Die Langlebigkeit implantatgetragener Prothetik wird auch durch Belastungen und Spannungen innerhalb der einzelnen Komponenten und über die Verbindung mit dem angrenzenden Knochen beeinflusst. Forschende der Universitäten Bonn und Kairo testeten unterschiedliche Kombinationen von Abutment- und Kronenmaterialien hinsichtlich der Spannungsverteilung, auch am angrenzenden Knochen.
Untersucht wurden sechs verschiedene Abutment-Kronen-Kombinationen: 1. Polyetherketon (PEEK) & Lithiumdisilikat (LiS), 2. PEEK & Komposit, 3. kunststoffmodifizierte Keramik & LiS, 4. kunststoffmod. Keramik (beide Komponenten), 5. PEEK & kunststoffmod. Keramik, 6. Zirkonoxid & LiS. Im Ergebnis zeigten alle Kombinationen an der Knochen-Implantatgrenze vergleichbare Spannungsverteilungsmuster. Mit Blick auf die interne Spannung wiesen Abutments mit höherem Elastizitätsmodul grundsätzlich eine günstigere Spannungsverteilung innerhalb der Krone und des Befestigungsmaterials auf als jene mit niedrigeren Elastizitätswerten. So wurden für PEEK & Komposit die höchsten Spannungen gemessen und für Zirkonoxid & LiS die niedrigsten.
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AUSGABE: ZR 3/2026, S. 7 · ID: 50705726
