ParodontologieGünstigere Prognose in PAR-Therapie dank Biomarkeranalyse
Ersten Untersuchungsergebnissen der Universität München zufolge könnte zukünftig der Entzündungsbiomarker Surfactant Protein D (SP-D) dafür genutzt werden, jene Parodontitis-Patienten zu bestimmen, die besonders gut auf eine initiale Parodontitis (PAR)-Therapie ansprechen.
In der Studie unterzogen sich über 200 Probanden einer mehrstufigen nicht-chirurgischen PAR-Therapie und nach weiteren sechs Monaten einer nicht-chirurgischen Re-Instrumentierung der Parodontaltaschen. Zu Beginn wurden ausgewählte Entzündungsbiomarker, darunter SP-D, ein Surfactantprotein mit immunologischer Funktion, im Blutserum, Blutplasma sowie in der gingivalen Sulkusflüssigkeit der Probanden bestimmt. Es stellte sich heraus, dass Patienten mit einem initial höheren SP-D-Wert im Blutplasma Aussicht auf ein besseres Ergebnis der nicht-chirurgischen PAR-Therapie in den ersten beiden Behandlungsstufen zeigten. Künftig könnte die Analyse genutzt werden, um bei Patienten zu wissen, wie sie auf die primäre PAR-Therapie ansprechen.
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AUSGABE: ZR 2/2026, S. 2 · ID: 50667941
