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ZRZahnmedizinReport
Aug. 2025

ParkinsonNeurodegenerative Erkrankungen und orales Mikrobiom

Abo-Inhalt08.08.202539 Min. Lesedauer IWW

| Forschungen räumen dem oralen Mikrobiom zunehmend eine Rolle bei Entstehung und Fortschreiten neurodegenerativer Erkrankungen wie Parkinson ein. Während die Darm-Hirn-Achse bereits als gut untersucht gilt, müssen Zusammenhänge zwischen oralem und Darm-Mikrobiom und neurodegenerativen Prozessen noch weiter erforscht werden. |

Kognitive Beeinträchtigungen (KB) sind häufig Begleiter neurodegenerativer Erkrankungen. Bei Parkinson zählen sie zu den häufigsten nicht-motorischen Symptomen, zugrunde liegende Prozesse sind jedoch unklar, was eine frühe Risikoabschätzung erschwert. In einer aktuellen Studie wurden Proben des oralen und Darmmikrobioms von Parkinsonpatienten mit KB oder Demenz denen gesunder Probanden gegenübergestellt. Die Ergebnisse belegen einerseits einen Zusammenhang zwischen Mund- und Darmmikrobiom, andererseits zeigten die Proben von Probanden mit Parkinson und KB/Demenz eine veränderte Darmflora: Etliche Bakterienstämme traten z. B. bei KB besonders häufig in Erscheinung, andere, meist gesunde Bakterien, waren im Falle von Demenz deutlich reduziert. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Mund-Darm-Hirn-Achse und verweisen auf großes Potenzial zur Erforschung neuer Biomarker.

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AUSGABE: ZR 8/2025, S. 5 · ID: 50461177

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