LangzeitstudieOption „Cross-Arch“-Brücke im parodontal geschädigten Gebiss
| Bei fortgeschrittener Parodontitis können sog. „Cross-Arch“-Brücken zur zusätzlichen Stabilisierung des Gebisses dienen. Forschende aus Norwegen beobachteten Patienten mit Parodontitis im Stadium III/IV mit „Cross-Arch“-Brücken über einen Zeitraum von bis zu 35 Jahren. |
In der Langzeitbeobachtung stellten sich die „Cross-Arch“-Brücken in dieser Patientengruppe als langlebig heraus. Sie zeigten niedrige Ausfallraten, trugen zum Zahnerhalt und einer guten Mundfunktion bei und reduzierten weiteren Zahnverlust im Vergleich zum gegenüberliegenden Zahnbogen – bei hoher Patientenzufriedenheit. Insgesamt hatten 98 Patienten 111 Brücken (90 zahngetragen, 21 zahnimplantatgetragen) erhalten. Nach im Schnitt 16,1 Jahren Tragezeit betrug die Ausfallrate 14,4 Prozent, v. a. wegen endodontischer Probleme, schlechter Mundhygiene, Karies, Gingivarezessionen oder Keramikfrakturen. Die Kombination von Zähnen und Implantaten als Pfeiler der Brücke zeigte keinen negativen Einfluss auf die Versagensrate.
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AUSGABE: ZR 8/2025, S. 6 · ID: 50461173