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ZRZahnmedizinReport
Nov. 2025

Intraossäre DefekteParodontale Regeneration gezielt unterstützen

Abo-Inhalt04.11.2025119 Min. Lesedauer IWW

| Aktuellen Forschungen zufolge profitieren PAR-Patienten mit isolierten intraossären Restdefekten bei der Regeneration von einer Kombination aus einem speziellen chirurgischen minimalinvasiven Verfahren und kollagenversetztem Xenotransplantat. |

Bei allen Probanden wurde die modifizierte minimalinvasive chirurgische Technik (M-MIST) angewandt, die aus der Mobilisierung eines Zugangslappens (bukkal) besteht und das interdentale und orale Weichgewebe in situ lässt. 38 PAR-Patienten (III/IV, Nichtraucher) wiesen nach PAR-Behandlungen noch je einen interdentalen Restdefekt (≥ 3mm, 2–3 Knochenwände betr., Sondierungstiefe ≥5 mm) bei einem Gesamt-Plaque- und Blutungsindex von  30 % auf. Die Testgruppe erhielt die Kombination M-MIST + bovines, kollagenangereichertes Xenotransplantat, die Kontrolle lediglich M-MIST. Ein und zwei Jahre post-OP zeigten alle Probanden Verbesserungen in Sondierungstiefe, klinischem Attachmentniveau (CAL) und Knochenvolumen. Die Testgruppe wies nach einem Jahr eine vergleichsweise stärkere Reduktion der Sondierungstiefe (3,95 vs. 2,95 mm) und einen deutlicheren CAL-Zuwachs an der bukkalen Defektseite (3,58 vs. 2,53 mm) auf. Nach zwei Jahren verzeichnete sie zudem einen größeren Knochenvolumengewinn als die Vergleichsprobanden.

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AUSGABE: ZR 11/2025, S. 2 · ID: 50558809

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