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ZRZahnmedizinReport
Juli 2025

KieferorthopädieClear Aligner und Artikulationsprobleme

Abo-Inhalt30.06.20251 Min. Lesedauer IWW

| Kieferorthopädische Apparaturen verlangen vom Träger bei der Eingewöhnung etwas Geduld. Das bestätigt eine aktuelle Untersuchung mit Fokus auf Sprachbeeinträchtigungen bei der Therapie mit Clear Alignern im Vergleich zu festsitzenden labialen und lingualen kieferorthopädischen Apparaturen. |

Alle 332 Studienteilnehmer zeigten temporäre Artikulationsstörungen. 191 von ihnen wurden mit Clear Alignern (Invisalign® und Smile Align) behandelt, 122 mit festsitzenden labialen Apparaturen und 19 Patienten mit Lingualtechnik. Die Bewertung der Aussprache durch Fachleute und die Probanden selbst zeigte, dass v. a. Defizite in Klarheit und Artikulation bestanden, was durch Lispeln, Näseln und verwaschene Sprache deutlich wurde. Patienten mit Lingual-Apparaturen wiesen im Vergleich zu labialen KFO-Lösungen mehr Sprachschwierigkeiten auf. Clear-Aligner-Anwender hatten vorwiegend Probleme bei der Artikulation von Zischlauten, wobei /s/ am stärksten betroffen war. Bei allen Probanden normalisierte sich die Aussprache im Laufe von ein bis zwei Wochen, einige wenige benötigten hierfür bis zu zwei Monate.

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AUSGABE: ZR 7/2025, S. 3 · ID: 50439349

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