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ZRZahnmedizinReport

Retrospektive StudieBei MIH am ersten Molaren häufen sich Defekte an den 7ern

Abo-Inhalt27.02.20232555 Min. Lesedauer IWW

| Forschende aus Brasilien und Kolumbien bewerteten den Zusammenhang zwischen einer Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) und einer Schmelzhypomineralisation der zweiten bleibenden Molaren bei 453 Patienten im Alter von 13–16 Jahren. Die retrospektiv durchgeführte Untersuchung anhand von Intraoralaufnahmen dokumentierte, dass vor allem bleibende Molaren von einer Schmelzhypomineralisation betroffen waren; Prämolaren, Schneide- oder Eckzähne zeigten die Veränderung seltener. Bei stark ausgeprägter MIH treten häufig auch leichte Schmelzdefekte an den zweiten Molaren auf. Zudem zeigte sich die Prävalenz der Schmelzhypomineralisation mit einer höheren Karieserfahrung verknüpft. |

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AUSGABE: ZR 3/2023, S. 20 · ID: 49052306

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