UmstrukturierungenJStG 2024 und umsatzsteuerliche Behandlung unentgeltlicher Übertragungen i. S. d. § 6 Abs. 5 EStG
| Durch das JStG 2024 wurde § 6 Abs. 5 S. 3 EStG um eine Neuregelung in Nr. 4 der Vorschrift ergänzt. Diese ermöglicht die buchwertneutrale Übertragung von Wirtschaftsgütern zwischen beteiligungsidentischen Schwesterpersonengesellschaften und setzt damit die Vorgaben des BVerfG (28.11.23, 2 BvL 8/13) um. Da übertragende und übernehmende Personengesellschaft als Schwestergesellschaften nicht aneinander beteiligt sind, kann der Vorgang allerdings nicht – wie Übertragungen zwischen Gesellschafter und Gesellschaft gemäß § 6 Abs. 5 S. 3 Nr. 1, 2 EStG – gegen Gewährung oder Minderung von Gesellschaftsrechten erfolgen. Vielmehr verlangt das Gesetz für den Buchwertansatz die Unentgeltlichkeit der Übertragung. |
Inhaltsverzeichnis
- 1. Umsatzsteuerliche Problemstellung und Lösungsvorschlag
- 2. Steuerbilanzielle Überlegungen zur Höhe des Entgelts
- 3. Umsatzsteuerliche Überlegungen zur Höhe des Entgelts
- 4. Konkrete Darstellung in Rechnung und Buchführung bei Steuerfreiheit
- 5. Darstellung in Rechnung und Buchführung bei Steuerpflicht
- 6. Übertragbarkeit der Überlegungen auf § 6 Abs. 5 S. 3 Nr. 1, 2 EStG
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AUSGABE: GStB 5/2025, S. 170 · ID: 50335109