KindeswohlgefährdungKein Eingriff ins Sorgerecht, um optimale Förderung zu erzielen
Abruf-Nr. 233107
| § 1666 BGB gebietet keine präventive Unterbringung eines autistischen Kindes (OLG Braunschweig 22.12.22, 2 UF 122/22, Abruf-Nr. 233107). |
Das Familiengericht (FamG) hatte der alleinsorgeberechtigten Mutter M Teile der elterlichen Sorge entzogen, um das 14-jährige Kind K unterzubringen. K ist Autist und hat einen hohen Betreuungs- und Förderbedarf. Die M werde langfristig den K nicht betreuen und versorgen können. Sie fördere K nicht ausreichend. Langfristig lasse sich daher eine Unterbringung nicht vermeiden. Das OLG hat die Entscheidung aufgehoben.
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AUSGABE: FK 4/2023, S. 55 · ID: 48980645