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CBChefärzteBrief

KardiologieWie kann eine versuchte oder erfolglose Koronarintervention abgerechnet werden?

Abo-Inhalt11.07.2023348 Min. Lesedauer IWW

| Frage: „Wie kann beim Privatpatienten eine erfolglose Koronarintervention oder ein Interventionsversuch (z. B. bei massiv gekinktem Gefäßverlauf) abgerechnet werden?“ |

Antwort: Grundsätzlich kann eine Leistung nur dann abgerechnet werden, wenn sie nach der Leistungsbeschreibung in der GOÄ vollständig erbracht wurde. Bei unvollständiger Leistungserbringung, unter Vorliegen patientenbezogener Gründe, hier also die Knick- oder Schleifenbildung im Gefäß (Kinking), können nur die Teile der Untersuchung berechnet werden, die auch tatsächlich bis zum Leistungsabbruch durchgeführt wurden. Wurde also z. B. versucht, eine Dilatation nach Nr. 5348 GOÄ durchzuführen und der Eingriff dann abgebrochen, kann dieser nicht abgerechnet werden.

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AUSGABE: CB 8/2023, S. 1 · ID: 49569579

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