WahlleistungenIst für ambulante Behandlungen im Rahmen einer Hybrid-DRG eine Wahlleistungsvereinbarung zwingend erforderlich?
| Frage: „Hybrid-DRGs gemäß § 115f Sozialgesetzbuch (SGB) V (z. B. endoskopische Leistenhernienoperationen) werden bekanntlich einheitlich vergütet. Das gilt unabhängig davon, ob sie ambulant oder stationär erbracht werden. Nach der Rechtsauffassung des PKV-Verbands und der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) ist bei Privatpatienten die Abrechnung auch von ambulant im Rahmen einer Hybrid-DRG erbrachten Leistungen möglich (CB 09/2024, Seite 9). So wie ich die vorhandenen Kommentare interpretiere, erfordert aber die ambulante Behandlung einer Hybrid-DRG dennoch den schriftlichen Abschluss einer Wahlleistungsvereinbarung (über den sonst üblichen Behandlungsvertrag hinaus), um dann diese Wahlleistungen berechtigterweise abrechnen zu können. Daher meine Frage: Ist mit Privatpatienten zwingend eine Wahlleistungsvereinbarung zu schließen, um ambulante Behandlungen im Rahmen einer Hybrid-DRG als Wahlleistungen abrechnen zu können? “ |
Antwort: Die Behandlung in einem Fall, der den Regelungen zu Hybrid-DRG nach § 115f SGB V unterliegt, kann auch auf Grundlage einer Wahlleistungsvereinbarung erfolgen.
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AUSGABE: CB 7/2025, S. 2 · ID: 50417870