Behandlung von KindernVollnarkose oder Sedierung? Viele vertrauen auf zahnärztlichen Rat
| Ein Forscherteam aus den USA interessierte, wie sich Erziehungsberechtigte entscheiden, wenn ihr Kind unter Vollnarkose oder Sedierung zahnärztlich behandelt werden soll. Wer oder was liefert Informationen für die Entscheidungsfindung? Beeinflussen bestimmte Aspekte die Entscheidung stärker als andere? Eine Befragung von 130 Betroffenen gibt Auskunft. |
Die meisten Befragten verfügten über ein geringes Wissen zum Thema. Als primäre Informationsquelle führten 45 Prozent (bzgl. Vollnarkose) bzw. 51 Prozent (bzgl. moderater Sedierung) ihren Zahnarzt an. Nicht wenige gaben an, gar keine Informationsquelle zur Behandlung ihres Kindes in Vollnarkose (23 Prozent) oder Sedierung (16 Prozent) zu haben. Es stellte sich heraus, dass für die meisten die Empfehlung des Zahnarztes bei der Entscheidung schwerer wog als etwaige Kosten, Risiken oder versäumte Arbeits- oder Schultage. Lediglich für Befragte, die einer moderaten Sedierung ihres Kindes zustimmten, war eine gute Aufklärung über die Behandlungsmodalitäten aus verschiedenen Informationsquellen bei der Entscheidung einflussreicher als der Rat des Zahnarztes.
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AUSGABE: ZR 10/2023, S. 1 · ID: 49679059