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ZRZahnmedizinReport
Feb. 2025

MaterialkundeMit Nanopartikeln Lebensdauer maxillofazialer Prothesen verlängern

Abo-Inhalt13.02.20251735 Min. Lesedauer IWW

| Silikonelastomere werden aufgrund ihrer positiven Eigenschaften wie gute Biokompatibilität und geringes Gewicht häufig für Rehabilitationen im Kiefer- und Gesichtsbereich eingesetzt. Problematisch ist jedoch, dass das Material nicht sonderlich farbstabil ist und sich mit der Zeit auch die mechanischen Eigenschaften wie Reißfestigkeit und Härte verändern. |

Kiefer- und Gesichtsprothesen müssen an den Rändern sehr dünn sein, um einen ästhetischen Übergang zwischen Prothese und natürlichem Gewebe zu schaffen. Mit der Zeit kann es jedoch zu Verfärbungen und Materialermüdungen, z. B. durch nächtliches Abnehmen und Reinigen, kommen. In Untersuchungen mit verschiedenen Nanopartikel-Zusätzen hat sich nach Alterung im Freien (sechs Monate) vor allem die Zugabe von Polytetrafluorethylen-Nanopartikeln bewährt. Im Vergleich zum Ausgangsmaterial konnten die ästhetischen und mechanischen Eigenschaften (Farbstabilität, Materialhärte) verbessert werden, was schließlich die Lebensdauer der Prothese erhöht und damit großes Potenzial für die Weiterentwicklung maxillofazialer Prothesen liefert.

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AUSGABE: ZR 2/2025, S. 3 · ID: 50271641

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