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ZRZahnmedizinReport
Apr. 2025

Systemische FluoridaufnahmeKeine IQ-Beeinträchtigungen durch Fluorid in dänischer Studie

Abo-Inhalt09.04.20253901 Min. Lesedauer IWW

| Medien berichteten von einer Metastudie, die Rückschlüsse über IQ-Verluste bei Kindern durch eine dauerhaft erhöhte Fluoridexposition zog. Vergleichbare Untersuchungen der Universitäten Odense, Kopenhagen, Los Angeles und Toronto bestätigten grundsätzlich eine hohe Sensibilität der fetalen Gehirnentwicklung auf Fluoridexposition, auch spätere „Flaschenkinder“, die mit fluoridiertem Trinkwasser ernährt werden, können sensibel reagieren. Eine Gefahr bestehe dennoch nicht für Kinder. |

Die Forschenden verglichen mit der Dosis-Wirkungs-Beziehung im Blick Daten einer prospektiven Kinderkohorte aus Dänemark (837 Mutter-Kind-Paare) mit Studienergebnissen aus Mexiko und Kanada [1]. In der dänischen Untersuchung lagen niedrigere Fluoridkonzentrationen im Trinkwasser als in den Vergleichsstudien vor und die meisten Kinder wurden mind. drei Monate lang gestillt. Demnach wurde hier kein signifikanter Zusammenhang zwischen Fluoridbelastung und niedrigerem IQ im Vorschul- und Schulalter beobachtet. Auch nach Einschätzung der Dt. Ges. für Kinderzahnmedizin liegt in Deutschland mit der gesetzlichen Vorgabe von weniger als 1,5 mg/L Fluorid im Trinkwasser keine Gefährdung vor und die lokale Fluoridierung im Rahmen der Kariesprophylaxe muss nicht infrage gestellt werden [2].

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AUSGABE: ZR 4/2025, S. 1 · ID: 50338139

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