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ZRZahnmedizinReport

HaftfestigkeitIndirekte Pulpaüberkappung: Materialtest

Abo-Inhalt15.09.2025173 Min. Lesedauer IWW

| In einer aktuellen Studie dienten insgesamt 56 humane Molaren als Basis von Forschungen zur Haftfestigkeit verschiedener Materialien. |

Das okklusale Dentin wurde freigelegt und so belassen (Kontrolle) oder die Pulpa mit einem Testmaterial zentral indirekt überkappt (darunter: Kalziumhydroxid-Liner wie Kerr Life / Kerr Dental und Dycal / Dentsply, kunststoffmodifiziertes Kalziumsilikat TheraCal LC / Bisco, Trikalziumsilikat Biodentine™ / Septodont und MTA ProRoot MTA / Dentsply). Nach Verwendung eines Universaladhäsivs und folgendem Kompositaufbau mit anschließender Wasserlagerung und Haftfestigkeitstests kam die Studie zu folgender Bewertung: Angewendet in sehr tiefen Kavitäten, beeinträchtigte mit Ausnahme von Kerr Life keines der Materialien die Dentinrandversiegelung. V.a. hydraulische Zemente lassen sich ohne negative Effekte auf die periphere Dentinversiegelung verwenden. Die Forscher empfehlen deshalb, Materialien wie Biodentine oder ProRoot MTA kalziumsalicylhaltigen, eher weichen Produkten vorzuziehen.

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AUSGABE: ZR 9/2025, S. 6 · ID: 50483727

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