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ZRZahnmedizinReport

Prädisposition und ProgressionGeschlecht spielt eine Rolle bei oralen Erkrankungen

Abo-Inhalt25.03.2024279 Min. Lesedauer IWW

| Dass es geschlechts- und genderspezifische Unterschiede in Gesundheit und Krankheit gibt, hat sich in den letzten Jahren immer stärker herauskristallisiert. Mit dem Wissen um eine mögliche Prädisposition für Krankheiten, könnten zukünftig individuellere Präventions- und Behandlungsstrategien entwickelt werden. Eine Übersichtsarbeit aus den USA beschäftigte sich in diesem Zusammenhang mit dem Einfluss auf orale Erkrankungen – von Parodontalerkrankungen, orofazialen Schmerzzuständen und Kariesrisiko bis hin zur apikalen Parodontitis. |

Laut den Ergebnissen der Studie kommt dem Sexualdimorphismus nachweislich sowohl eine Rolle bei der Prädisposition als auch beim Fortschreiten oraler Erkrankungen zu. In der Übersichtsarbeit nicht berücksichtigt wurden jedoch zusätzliche Faktoren wie Gender und andere psychosoziale und externe Faktoren, die die Mundgesundheit und -krankheit ebenfalls beeinflussen können. Zum Verständnis: Das Geschlecht bezieht sich auf das biologische Geschlecht; Gender umfasst die gesellschaftlich geprägte, individuell erlernte Geschlechterrolle.

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AUSGABE: ZR 4/2024, S. 1 · ID: 49921497

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