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ZRZahnmedizinReport

AlterszahnmedizinGeprüft: Tests zur Kauleistung

Abo-Inhalt13.03.20233400 Min. Lesedauer IWW

| Häufig nimmt aufgrund von Alter oder Morbidität die Kauleistung ab. In der Folge ernähren sich viele ältere Menschen schlechter, weil sie zu weicherer, meist ungesünderer Nahrung greifen. Eine rechtzeitige Beurteilung der Kauleistung kann die Lebensqualität von Betroffenen verbessern. Eine aktuelle Studie stellt verschiedene Kauleistungstests gegenüber. |

61 Probanden im Alter von 82,4 ± 6,8 Jahren (Anzahl natürlicher Zähne: Ø 16,5 ± 10,5, 34,4 % mit herausnehmbarem Zahnersatz) wurden verschiedenen Kauleistungstests unterzogen: einem Test zur Farbänderung eines Kaugummis durch Kauen und einem Test zur Mischfähigkeit durch den Kauvorgang mit einer visuellen bzw. einer optoelektronischen Analyse. Als Referenz diente der Jelly-Scan-Test, der durch die Messung der Konzentration von Glukose im Speichel nach dem Kauen eines Geleebonbons Rückschlüsse auf die Kauleistung erlaubt. Im Ergebnis neigte der Referenztest in über 80 Prozent der Fälle laut Forscher aber zur Überdiagnose. Nach Herabsetzen der Referenzwerte erhöhte sich in der Folge die Sensitivität der anderen Tests, die in den Augen der Forschenden nämlich ausreichend verlässlich waren, um als Screeningalternativen eingesetzt zu werden.

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AUSGABE: ZR 4/2023, S. 2 · ID: 49225216

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