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ZRZahnmedizinReport
Apr. 2026

PräventionBlick auf das Kariesrisiko Älterer

Leseprobe20.03.20261 Min. Lesedauer IWW

20,2 Prozent der Erwachsenen ≥ 65 Jahre in den USA leiden an unbehandelter Karies, was alters- und medikamentenbedingte Gründe haben kann oder auf körperliche/kognitive Einschränkungen zurückzuführen ist oder weil aufgrund von Kauproblemen v. a. weiche, kohlenhydratreiche Nahrung konsumiert wird. Eine retrospektive Untersuchung des Kariesrisikos in dieser Altersgruppe zeigte weitere Zusammenhänge auf.

Von 3.741 Teilnehmenden (≥ 65 Jahre, 48 Prozent Frauen) der Kohortenstudie wiesen 40 Prozent keine kariösen Zähne auf, 70 Prozent gaben an, einer geringen Fluoridbelastung ausgesetzt zu sein, 14 Prozent aßen mehr als drei Snacks pro Tag und 17 Prozent konsumierten täglich zuckerhaltige Getränke. Etwa 9 Prozent der Probanden erhielten eine Verschreibung einer Zahncreme mit hohem Fluoridgehalt (5.000 ppm), was lt. Forschenden auf ein um 16 Prozent höheres Risiko für eine spätere Zahnrestauration deutete. Faktoren wie die Anzahl kariöser Zähne, keine regelmäßigen Zahnarztbesuche und der Verzehr von mehr als drei Snacks pro Tag stützten die Analyse.

Quelle
  • Nair R et al. Relationship between receipt of 5.000 ppm sodium fluoride dentifrice prescription and time to first dental restoration among older adults: a retrospective cohort study. Spec Care Dentist 2026;46(1):e70151, doi.org/10.1111/scd.70151

AUSGABE: ZR 4/2026, S. 5 · ID: 50778051

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