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ZRZahnmedizinReport

AnalyseWer entwickelt eher schwere Infektionen nach Zahnextraktion?

Abo-Inhalt08.10.202533 Min. Lesedauer IWW

| Was macht Patienten anfälliger dafür, eine schwere Infektion nach der Extraktion eines Zahnes zu entwickeln? Diese Frage stellten sich Wissenschaftler der Universität Kopenhagen und suchten nach verbindenden Merkmalen und Faktoren bei den Betroffenen im Rahmen einer retrospektiven Analyse. |

Die Häufigkeit postoperativer Infektionen wird in der Fachliteratur mit 2,6 bis 8,5 Prozent angegeben. Diese sind meist lokal begrenzt und gut behandelbar. Eine Ausbreitung auf umliegendes Gewebe kann eine stationäre Aufnahme erfordern, denn das Risiko der Ausbreitung in tiefere Gesichtsräume und für Nekrosen steigt, wenn nicht behandelt wird, sodass lebensbedrohliche Zustände entstehen können. Die Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigen, dass Patienten eher eine schwere Infektion nach einer Zahnextraktion entwickeln, wenn der Weisheitszahn im Unterkiefer entfernt wurde, bereits zuvor pathologische Zustände am entfernten Zahn auftraten, keine prophylaktische Antibiose verabreicht wurde und die Patienten mindestens 25 Jahre alt waren.

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AUSGABE: ZR 10/2025, S. 4 · ID: 50518577

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