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ZRZahnmedizinReport

Implantologie Spurensuche: Frühes Implantatversagen

Abo-Inhalt28.05.20255319 Min. Lesedauer IWW

| Trotz steter Weiterentwicklung von Materialien, Implantatdesigns und chirurgischen Techniken, versagten im Jahr 2017 laut einer schwedischen Kohortenstudie zu frühem Implantatversagen deutlich mehr Implantate in den ersten sechs Monaten als im Jahr 2007. Wo liegen die Ursachen? |

Im direkten Kohortenvergleich (2007: 799 Pat., 2473 Impl. vs. 2017: 1076 Pat., 2287 Impl.) traten 2017 mehr Komplikationen (z. B. Perforationen von kortikaler Knochenplatte und Sinusmembran) und höhere Implantatverluste als zehn Jahre zuvor auf: -19 vs. -41 Implantate / ≤ 6 Monate post OP. Die Analyse zeigt, dass 2017 die Behandlungskonzepte individueller waren, seltener präoperativ Antibiotika verordnet wurden, Implantatgewinde häufiger freilagen, eher kürzere Implantate verwendet (v. a. konische, legierte Titan-Zirkonium-Implantate mit variablem Design und mäßig rauer Oberfläche) und diese meist einzeitig und insgesamt öfter in augmentiertem Knochen gesetzt wurden. 2007 hingegen setzte man v. a. Implantate aus Reintitan mit minimal bis mäßig rauer Oberfläche zweizeitig standardisiert unter präoperativer Antibiose.

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AUSGABE: ZR 6/2025, S. 4 · ID: 50387386

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