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ZRZahnmedizinReport

GeriatrieKauleistung als Prädiktor zur Einhaltung gesunder Ernährung

Abo-Inhalt29.03.20233403 Min. Lesedauer IWW

| Mit abnehmender Zahl natürlicher Zähne verringert sich die Kaueffizienz, wodurch häufig nicht nur weniger gegessen, sondern auch weichere, ungesündere Nahrung bevorzugt wird. Eine Studie aus der Schweiz und Griechenland nahm insbesondere ältere Probanden in den Fokus, untersuchte die Einhaltung der als besonders gesund geltenden mediterranen Ernährung in Abhängigkeit von der oralen Situation, der Kauleistung und Faktoren wie Medikamentenkonsum, Rauchen und BMI. |

130 Probanden (73,9 ± 8,5 Jahre), teils mit herausnehmbarem Zahnersatz/Vollprothese, gaben den Forschern u. a. Auskunft zur oralen Gesundheit und zu entsprechenden Gewohnheiten, zur Medikamenteneinnahme und zur Einhaltung der mediterranen Ernährung. Zudem wurde ihr Zahnstatus erhoben und die Kauleistung gemessen. Im Ergebnis lag der Wert für die Einhaltung der mediterranen Ernährung bei 5,6 ± 1,4 (Referenz: 0–14), ungünstig wirkten sich auf die Einhaltung der gesunden Ernährung ein höherer Medikamentenkonsum und Rauchen aus, insbesondere aber eine geringere Kauleistung und ein höherer BMI.

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AUSGABE: ZR 4/2023, S. 13 · ID: 49225220

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