ZuckerkonsumErhöhte Krebsinzidenz und Mortalität: Flüssigzucker besonders gefährlich
| Nicht nur die Höhe des Konsums von Zucker scheint für die Entstehung von Krebs entscheidend, sondern offenbar auch, in welcher Form man ihn zu sich nimmt. Wissenschaftler belegten insbesondere flüssigem Einfachzucker (hier Flüssigglukose, Flüssigfruktose und Fruktose aus Fruchtsaft) in entsprechender Menge einen Zusammenhang mit einem erhöhten Krebsrisiko, steigender Krebssterblichkeit sowie einer höheren Gesamtmortalität bei älteren Menschen. |
Die Krebsinzidenz und Sterblichkeit war Beobachtungen in dieser Studie zufolge deutlich geringer, wenn der Flüssigzucker durch einfach ungesättigte Fettsäuren, festen Zucker oder komplexe Kohlenhydrate ersetzt wurde [1]. Auch Wissenschaftler aus den USA mahnen vor den Folgen des deutlich über dem Empfohlenen liegenden Zuckerkonsums vieler Amerikaner. Sie vermuten kausale Zusammenhänge zwischen übermäßigem Zuckerkonsum und der Entstehung von Krebs und dem Voranschreiten bereits bestehender Krebserkrankungen. Zudem scheint eine zucker- oder fruktosereiche Ernährung mehrere Mechanismen zu aktivieren, darunter Entzündungs-, Glukose- und Lipidstoffwechselwege. Zahlreiche Belege deuten beispielsweise auf eine Verbindung zwischen zugesetztem Zucker und dem metabolischen Syndrom, das einen Risikofaktor für Krebs darstellt [2].
Weiter mit Account
- Alle Beiträge bei AS Advostart ohne Einschränkung verfügbar
- Zugriff auf den AS-Kompass
- Einmalige Registrierung für alle IWW-Websites
AUSGABE: ZR 5/2023, S. 2 · ID: 49263961