COVID-19Coronavirus-Infektion und intraorale Manifestationen
| Laut aktuellen Studienergebnissen lassen sich immer wieder auch Hautveränderungen (inklusive orale Manifestationen) in einen Zusammenhang mit einer Corona-Infektion bringen. Diese können auch in der täglichen zahnärztlichen Praxis nach wie vor wichtige Hinweise auf eine Infektion mit COVID-19 geben. |
Eine Übersichtsarbeit aus Deutschland und der Türkei berichtete vorrangig von oralen Ulzerationen einschließlich aphthöser, hämorrhagischer und nekrotischer Ulzerationen. Darüber hinaus wurden Pusteln, Farbveränderungen sowie knotig-fleckige Veränderungen, Blasenbildung und entzündliche Läsionen an der Schleimhaut beobachtet [1]. Im Rahmen einer anderen Studie aus Spanien diagnostizierten Forscher bei 11,7 % der Probanden mit COVID-19-Erkrankung ebenfalls intraorale Veränderungen, darunter eine linguale Papillitis (11,5 %), aphthöse Stomatitis (6,9 %), Burning-Mouth-Syndrom (5,3 %), Mukositis (3,9 %), Glossitis (3,9 %), belegte Zunge (1,6 %) und Enanthem (0,5 %). Dabei berichteten die meisten Patienten auch über Geschmacksstörungen [2].
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AUSGABE: ZR 2/2023, S. 2 · ID: 48940180