ChronotherapieBei Krebsbehandlung individuellen zirkadianen Rhythmus berücksichtigen
| Aktuelle Forschungen aus Universitäten in Hamburg und Berlin konzentrieren sich auf die Individualisierung von Krebstherapien. Damit folgen sie Hinweisen, die dem zirkadianen Rhythmus eine wichtige Rolle bei der Regulierung von Krebsmerkmalen einräumen – und rücken damit insbesondere den Zeitpunkt der Behandlung in den Fokus. |
Die Wissenschaftler entwickelten ein Chronotherapiemodell, das auf der Grundlage experimenteller Analysen und einem mathematischen Modell mit innovativen Vernetzungen basiert und so das Profil des zirkadianen Rhythmus von Patienten bestimmt. Daraus ergibt sich aufgrund der individuellen Genaktivität, wann Medikamente die beste Wirkung entwickeln und das Auftreten von Nebenwirkungen am geringsten ist. Tests ergaben zudem, dass sich die innere Uhr durch externe Impulse wie Lichtexposition beeinflussen lässt – somit kann der endogene Rhythmus gezielt gestärkt oder aber auch so modifiziert werden, dass die personalisierte Krebstherapie der Klinikroutine angepasst werden kann.
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AUSGABE: ZR 1/2024, S. 4 · ID: 49814073