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VerrechnungspreiseParallelimporte: Spill-Over-Effekte des lokalen Marketings können zur vGA führen

Abo-Inhalt20.10.202542 Min. LesedauerVon Tom-Eric Kunz, M. Sc., LL. M.

| Für die Verrechnungspreispraxis bringt der BFH mit bemerkenswerten Ausführungen zur verdeckten Gewinnausschüttung (vGA) neuen Schwung in die Debatte darüber, wie sich Parallelimporte auf Verrechnungspreise innerhalb einer Unternehmensgruppe auswirken. Im Kern ging es um die Frage, ob schon die mittelbare Begünstigung der Muttergesellschaft durch Marketingmaßnahmen einer Tochtergesellschaft eine vGA darstellen kann (BFH 11.12.24, I R 41/21, DStR 25, 1023). Die Entscheidung hat über den Einzelfall hinaus Bedeutung: Verrechnungspreisexperten müssen künftig prüfen, ob das Marketing einer lokalen Gesellschaft auch konzernweite Vorteile (sog. Spill-Over-Effekte) erzeugt und wie diese in der Wertschöpfungsanalyse einzubeziehen sind. |

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AUSGABE: PIStB 11/2025, S. 297 · ID: 50507355

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