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ImmobilienSteuerung des Ausführungszeitpunkts von Grundstücksschenkungen als Gestaltungsmittel

Abo-Inhalt24.02.202611 Min. LesedauerVon Dr. Thomas Stein, RA/StB/FA für Steuerrecht, Ulm

Bei der Gestaltungsberatung im erbschaftsteuerlichen Kontext spielen insbesondere die optimale Nutzung von Freibeträgen und die Zusammenrechnung von Erwerben i. S. d. § 14 ErbStG eine wichtige Rolle. Gerade bei Grundstücksschenkungen kommt es entscheidend auch auf die richtige Steuerung des Schenkungszeitpunktes an. So gehört die Planung von Schenkungen in 10-Jahres-Abschnitten zum Standardrepertoire in der Nachfolgeberatung, um außerhalb der Zusammenrechnungen des § 14 ErbStG Freibeträge nach § 16 ErbStG erneut in Anspruch nehmen zu können. Doch daneben sollte man sich auch die steuerlichen Verlagerungswirkungen zunutze machen, indem man aktiv einen späteren Zuwendungszeitpunkt i. S. d. § 9 ErbStG herbeiführt.

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AUSGABE: ErbBstg 3/2026, S. 71 · ID: 50682212

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