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AutokaufrechtLG Amberg: Eine frische Hauptuntersuchung ohne Mängel schließt arglistige Täuschung des verkaufenden Autohauses aus

05.03.20253919 Min. Lesedauer IWW

| Bekommt ein Gebrauchtfahrzeug unmittelbar vor dem Verkauf eine Hauptuntersuchung ohne Mängel, kann man dem verkaufenden Autohaus keine Arglist unterstellen, wenn kurz nach dem Verkauf verschlissene Radlager auffallen. So hat das LG Amberg entschieden. |

Kurz vor dem Verkauf wird bei einem Gebrauchtfahrzeug eine HU durchgeführt, bei der keine Mängel festgestellt werden. Zwei Wochen nach dem Verkauf reklamiert die Käuferin verschlissene Radlager. Sie erklärt die Anfechtung des Kaufvertrags wegen arglistiger Täuschung. Wenn die Radlager so kurz nach dem Verkauf gewechselt werden müssten, hätte der Verkäufer das beim Verkauf schon gewusst und arglistig verschwiegen. Hilfsweise erklärt die Käuferin den Rücktritt vom Kaufvertrag gegenüber dem Autohaus.

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AUSGABE: ASR 4/2025, S. 1 · ID: 50338785

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