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ABC der Abrechnung„T“ – Tetanusimpfung

Abo-Inhalt13.01.20263 Min. LesedauerVon Dr. med. Heiner Pasch, Kürten

Die Patientin stürzt bei einem Winterspaziergang im Wald. Dabei zieht sie sich eine Risswunde am linken Unterarm und eine Prellung der linken Schläfe zu. Sie kann sich noch am selben Tag selbstständig in die normale Sprechstunde der Hausarztpraxis begeben. Sie war nicht bewusstlos, es trat keine Übelkeit und kein Erbrechen auf. Die Patienten hat ihren Impfausweis verloren, erinnert sich aber an eine Tetanusimpfung vor etwa neun Jahren nach einer Schnittverletzung im Garten. Sie ist 40 Jahre alt und in kreislaufstabilem gutem Allgemeinzustand. Neurologisch sind keine Reiz- oder Ausfallserscheinungen festzustellen. Eine handballengroße Prellmarke ist im Bereich der linken Schläfe zu sehen. Eine 7 cm lange, verschmutzte und aktuell nicht mehr blutende Risswunde findet sich am linken Unterarm streckseitig. Die Gelenke sind aktiv und passiv frei beweglich. Klinisch liegen keine Hinweise auf eine Knochenbeteiligung vor.

AAA-01.2026_Grafik_ICD10_Tetanusimpfung.eps (Bild: © Dr. med. Heiner Pasch)
Bild: © Dr. med. Heiner Pasch

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AUSGABE: AAA 1/2026, S. 18 · ID: 50660270

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