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Vertragsarztrecht/StrafrechtBetrugsschaden „nur“ 804 Euro statt 1,2 Mio. Euro!

Abo-Inhalt23.08.20241493 Min. LesedauerVon Rechtsanwalt, Fachanwalt für Medizinrecht Sören Kleinke, Kanzlei für Medizin- & Sportrecht, Münster

| Täuscht ein Vertragsarzt bei der quartalsweisen Abrechnungssammelerklärung über klar abgrenzbare Honorarbestandteile ärztlicher Leistungen, so ist für die strafrechtlich relevante Höhe des Betrugsschadens nur die Summe der abgerechneten „Luftleistungen“ und nicht das gesamte Honorarvolumen aller betroffenen Quartale relevant, so das Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe (Urteil vom 10.04.2024, Az. 1 Ws 80/24). |

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AUSGABE: AAA 9/2024, S. 16 · ID: 50131966

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